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Möchten Eigentümer ihr Haus verkaufen, sind hierfür diverse Schritte zu beachten. Unter anderem wird zum Beginn der Verkaufsphase ein Verkaufspreis festgelegt. Um diesen bestimmen zu können, ist eine Bewertung erforderlich. Hierbei ist einiges zu beachten, um den Wert des Hauses keinesfalls zu hoch oder zu niedrig zu ermitteln. Denn dies könnte zur Folge haben, dass sich der Verkauf zu sehr hinauszögert oder Sie Einkünfte verschwenden. Im Folgenden Beitrag erklären wir Ihnen, was es bei der Bewertung von einem Haus zu beachten gilt.
Einfamilienhaus - Was ist mein Haus wert?
Start » Was ist mein Haus wirklich wert?

1. Worauf muss man bei der Bewertung achten?

Prinzipiell besteht die Möglichkeit, dass sowohl Hausbesitzer, als auch Sachverständige eine Hausbewertung durchführen können. Gerade wenn ein professionelles Vollgutachten erforderlich ist, muss dieses durch einen Sachverständigen durchgeführt werden. Gleiches gilt auch im Falle einer Scheidung, beziehungsweise Trennung, um Unstimmigkeiten beim aktuellen Wert aus dem Weg zu gehen. Als Sachverständige können Immobilienmakler, Architekten und Bauingenieure dienen.
Führen Hauseigentümer eigenhändig eine Bewertung Ihres Hauses durch, ist hierbei auf den emotionalen Bezug zu achten. Denn dieser hindert Eigentümer oftmals, eine Bewertung neutral durchzuführen. Die Folge: Der Preis ist zu hoch oder zu niedrig angesetzt.

2. Kann man den Wert des Hauses vor dem Verkauf steigern?

Dies ist prinzipiell möglich. Im Folgenden zeigen wir Ihnen einige Beispiele, mit denen Sie den Wert steigern:

  • Innenräume renovieren: Führen Sie einen modernen Innenausbau durch, steigern Sie den Wert der Immobilie und können diese gleichzeitig schneller sowie einfacher verkaufen. Tipp: Bleiben Sie bei der Renovierung bei einem modernen, neutralen Stil. Denn jeder Interessent hat seine eigenen Vorstellungen.
  • Fassade sanieren: Eine frisch gestrichene Fassade sieht weitaus attraktiver aus und lockt Interessenten regelrecht an. Darüber hinaus hilft auch eine neue Dämmung der Fassade, dass sich Heizkosten einsparen lassen. Dies steigert den Wert ebenfalls.
  • Energieeffiziente Sanierung: Neben der Dämmung sorgen ebenfalls moderne Verglasungen, hochwertige Heizanlagen und erneuerbare Energien (Photovoltaik-Anlagen) für eine Wertsteigerung.
  • Badezimmer modernisieren: Nicht nur Mieter, sondern auch Käufer freuen sich über neue, moderne Badezimmer. Neue Fliesen, Waschbecken, sowie eine Toilette und Dusche bewirken Wunder.
  • Gartenanlage pflegen: Auch ein gepflegter Garten ist ein Aushängeschild und steigert automatisch den Wert.

3. Rosa Immobilien Online Hausbewertung

Sind sich Eigentümer einer Immobilie absolut nicht sicher, wie Sie eine Bewertung von ihrem Haus angehen sollen, können sie diese auch durchführen lassen. Hierbei helfen unter anderem Hausbewertungen wie die von Rosa Immobilien.
Mit wenigen Klicks erhalten Sie eine Einschätzung darüber, was Ihre Immobilie wert sein könnte. Ein guter, erster Anhaltspunkt!

4. Wichtige Faktoren der Bewertung

Es gibt eine Vielzahl wichtiger Faktoren für die Bewertung einer Immobilie. Dazu zählen:

  • Zustand des Hauses: Hierbei wird festgelegt, in welchem Zustand sich das Haus aktuell befindet. Dazu gehören die Bausubstanz, eventuelle Mängel, und ein möglicher Instandhaltungsrückstau. Aber auch der aktuelle Modernisierungsgrad sowie der Energiestandard bestimmen den aktuellen Wert.
  • Lage des Hauses: Betrachtet man die Lage des Hauses, wird hierbei ein Blick auf die Region, sowie das direkte Wohnumfeld geworfen. Mitunter entscheiden Faktoren wie öffentliche Einrichtungen, Infrastruktur sowie Verkehrsanbindungen, wie hoch der Wert ist. Aber beispielsweise auch wie weit der nächste Supermarkt entfernt ist, kann ein Kriterium sein.
  • Ausstattung: Welche Ausstattungsmerkmale besitzt ein Haus? Hierbei wird unter anderem ermittelt, aus welchen Bausubstanzen es besteht und welche Heizungsanlage verbaut ist. Aber auch Faktoren wie Balkon, Terrasse, Garten, Solaranlage und viele weitere spielen eine wichtige Rolle.

5. Der Bodenrichtwert des Grundstücks als Teil der Hausbewertung

Ein Bodenrichtwert wird alternativ auch als Bodenwert bezeichnet. Hierbei wird ein Durchschnitt aller Kaufpreise der Grundstücke einer bestimmten Region ermittelt, zusätzlich kommen die Lage und der Entwicklungszustand dazu.
Weitere Faktoren:

  • Größe und Form des Grundstücks
  • Erschließungsgrad
  • Möglichkeiten der Bebauung
  • Art der Bepflanzung

6. Verkehrswert und Angebotspreis

Unter anderem spielt bei der Ermittlung vom Angebotspreis auch der Verkehrswert eine wichtige Rolle. Dabei ist unter anderem von wichtiger Bedeutung, ob ein Grundstück bebaut ist oder nicht. Wird ein Verkehrswertgutachten gewünscht, kann hierfür ein Sachverständiger hinzugezogen werden. Anschließend liefert das erstellte Verkehrswertgutachten für Verkäufer und Käufer eine Grundlage, einen bestimmten Angebotspreis auszuhandeln.

7. Preisverhandlung und Preisstrategie

Haben Hauseigentümer einen oder mehrere Interessenten gefunden, lässt eine Preisverhandlung oftmals nicht auf sich warten. Hierauf sollte man gut vorbereitet sein und sich von Anfang an eine Preisstrategie ausdenken. Dabei besteht unter anderem die Möglichkeit sich darüber Gedanken zu machen, wie tief Verkäufer mit dem Preis nach unten gehen würden. Gibt es bei mehreren Interessenten wichtige Faktoren, wer am besten geeignet ist? Ein solches Kriterium könnte z. B. sein: Wie schnell ist der Käufer zahlungsfähig? Benötigt der Käufer eine Finanzierung oder kann er direkt bezahlen?
Tipp: Sind sich Verkäufer bei einer Preisverhandlung absolut unsicher, besteht die Möglichkeit einen Makler hinzuzuziehen. Dieser kennt sich auf diesem Gebiet aus und kann eine gute Preisstrategie durchführen.

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