Ratgeber Immobilien

Zinsen sinken: So können gut vorbereitete Immobilienkäufer sparen

Ende Oktober sah es so aus, als würden die Bauzinsen die 5-Prozent-Marke bald knacken. Doch die Entscheidungen der Europäischen Zentralbank (EZB) zeigen, dass bald mit ersten Zinssenkungen gerechnet werden kann. Bereits in den vergangenen Wochen ist das Zinsniveau um ca. einen halben Prozentpunkt gesunken, sodass die Zinsen bei 10-jähriger Zinsbindung inzwischen bei nur noch knapp über 3,5 % liegen. Doch wie geht es weiter?
Zinsen sinken: Wie können Immobilienkäufer sparen?

Wie sich die Bauzinsen entwickeln werden

Wer mit dem Kauf einer Immobilien liebäugelt, der sollte trotz derzeitigem Abwärtstrend der Zinsen nicht zu lange warten. Denn dass der Abwärtstrend länger anhält, ist unwahrscheinlich. Sowohl politische Entscheidungen als auch aktuelle Wirtschafts- und Konjunkturdaten können jederzeit erneut zu starken Schwankungen führen – leider auch wieder nach oben. Experten gehen davon aus, dass sich die Zinsen auch weiterhin zwischen 3 bis 4 Prozent bei 10-jähriger Zinsfestschreibung bewegen werden.

Tipps für potenzielle Immobilienkäufer

Um bei aller Unsicherheit trotzdem beim Immobilienkauf zu sparen, sollten Interessenten deshalb folgende Punkte beachten:

1. Unterlagen zusammensuchen

Am besten sollten Sie erst einmal alle nötigen Unterlagen zusammentragen, um theoretisch einen Immobilienkredit beantragen zu können. Wichtige Nachweise und Dokumente sind:

  • bei Angestellten: Arbeitsvertrag und Gehaltsabrechnungen der letzten 3–6 Monate
  • bei Selbstständigen: Gewinn-und-Verlust-Rechnungen, Steuerbescheide der letzten Jahre, Betriebswirtschaftliche Auswertungen (BWA)
  • bei Rentnern: Rentenbescheid
  • Nachweise über das Vorjahreseinkommen
  • aktuelle Renteninformationen
  • Nachweis über zusätzliche Einkünfte, wie Mieteinnahmen, Zinseinnahmen o. Ä.
  • Aufstellung über regelmäßige monatliche Ausgaben wie Mietverträge, Versicherungspolicen oder Unterhaltsverpflichtungen
  • laufende Kreditverträge
  • aktuelle Kontoauszüge von Spar- und Girokonten
  • Wertpapierdepotauszüge oder andere Nachweise über Vermögenswerte
  • Bausparverträge, Lebensversicherungen oder Riester-Renten-Verträge

2. Budget festlegen

Anschließend sollten Sie mit den Unterlagen zu Ihrem Kreditinstitute gehen und sich beraten lassen, in welcher Höhe ein Kredit derzeit realistisch zu stemmen wäre. So kann das Budget für den Hauskauf besser eingeschätzt werden. Es ist zu empfehlen, mehrere Kreditinstitute aufzusuchen, da es große Unterschiede bei den Zinsen und Konditionen gibt.

3. Regionalen Immobilienmakler aufsuchen

Darüber hinaus ist der Gang zu einem regionalen Immobilienmakler zu empfehlen, da ein Makler vor Ort die Gegebenheiten besser einschätzen kann. Er kennt das Preisgefüge und den aktuellen Wert von Immobilien in der Region, sodass er eine zu Ihrem Budget und Ihren Vorstellungen passende Immobilie für Sie finden kann.

4. Rechtzeitig zuschlagen

Wie bereits erläutert, lohnt es sich nicht, darauf zu warten, dass die Zinsen unter 3 % fallen werden. Solange Sie zur Miete wohnen, werfen Sie immer mehr Geld zum Fenster hinaus, was Sie durch eine schnelle Kaufentscheidung sparen könnten. Haben Sie Ihr Traumhaus zum passenden Budget gefunden, sollten Sie also am besten sofort zuschlagen.

Rosa Immobilien ist Ihr Immobilienexperte für Häuser und Wohnungen in Berlin und Brandenburg. Wir unterstützen Sie gern, Ihr Traumhaus zu finden.

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