Ratgeber Immobilien

Was tun, wenn ich den Immobilienkredit nicht mehr bezahlen kann?

Die Inflation hat Deutschland fest im Griff und die Preise für Energie und Lebensmittel steigen gefühlt täglich. Besonders hart trifft es diejenigen, die sich ihren Traum vom Eigenheim hart erarbeitet haben und jetzt am Monatsende nach Abzug der monatlichen Kreditraten kein Geld mehr auf dem Konto haben. Dass das so nicht weitergehen kann, ist vielen Eigenheimbesitzern klar. Aber was tun, wenn man den Immobilienkredit tatsächlich in absehbarer Zeit nicht mehr bezahlen kann, weil sonst nicht mehr genug Geld für den Lebensunterhalt übrig ist?
Was tun, wenn man den Immobilienkredit nicht mehr bezahlen kann?

Besser eine Zwangsversteigerung vermeiden …

Hat jemand ein Darlehen für eine Immobilie aufgenommen, das vor der Energiekrise gerade noch bedient werden konnten, kann er jetzt vor einem finanziellen Desaster stehen. Leider müssen wir damit rechnen, dass uns die hohen Preise noch lange begleiten werden und es sich bei der Inflation nicht um einen vorübergehenden Zustand handeln wird. Wird es am Monatsende jetzt schon knapp und ist absehbar, dass es mit den Monatsraten für den Immobilienkredit langsam immer enger wird, sollten Sie sofort handeln.

Das große Problem bei einem Immobiliendarlehen ist, dass der Darlehensnehmer sofort in Verzug gerät, wenn er nur eine Rate nicht bezahlt. In diesem Fall kann die Bank den Darlehensvertrag kündigen und eine Zwangsversteigerung der Immobilie beantragen, um an ihr Geld zu kommen. Da bei einer Zwangsversteigerung die Immobilien meistens weit unter Wert verkauft werden, reicht der Erlös oft nicht aus, um alle Schulden zu bezahlen. Das Ergebnis ist, dass der ehemaliger Immobilienbesitzer seine Immobilie los ist, seine gesamten Schulden aber nicht. Zudem ist es nach einer Zwangsversteigerung schwer, jemals wieder einen Immobilienkredit zu bekommen. Soweit sollte man es also besser nicht kommen lassen. Wird es mit dem Geld eng, sollte lieber eine Lösung gefunden werden.

… und stattdessen eine individuelle Lösung suchen!

Kurzfristige Lösung: Tilgung des Immobiliendarlehens ändern oder aussetzen

Wenn man die hohen Raten für das Immobiliendarlehen nicht mehr stemmen kann, kann man versuchen, die Tilgung von der Bank heruntersetzen zu lassen. Dabei werden beispielsweise nur noch die Zinsen bezahlt, sodass die Monatsrate niedriger wird. Zwar hat man als Darlehensnehmer keinen Rechtsanspruch auf eine Reduzierung der Tilgung, wenn es nicht ausdrücklich im Kreditvertrag steht. Allerdings enthalten viele Darlehensverträge zumindest eine Spanne, in welcher der Tilgungssatz geändert werden kann. Sieht der Vertrag dies nicht vor, kann man aber immer noch mit der Bank sprechen und auf Kulanz hoffen.

Manche Darlehensverträge gewähren auch die Möglichkeit, die Tilgung für einen bestimmten Zeitraum auszusetzen, wobei in der Regel eine Tilgungspause von höchstens 3 Monaten möglich ist. Deshalb eignet sich eine Tilgungspause nur dann, wenn das Ende der finanziellen Schieflage absehbar ist. Dies kann zum Beispiel der Fall sein, wenn der arbeitslose Darlehensnehmer schon einen neuen Job in Aussicht hat.

Langfristige Lösung: Immobilie verkaufen oder wechseln

Die Reduzierung oder Aussetzung der Tilgung kann immer nur eine kurzfristige Lösung sein, um eine gewisse Zeit zu überbrücken. Da uns die hohen Preise voraussichtlich aber noch lange begleiten werden, sollte man sich lieber für eine nachhaltige Lösung entscheiden, wenn man den Immobilienkredit bald nicht mehr bezahlen kann. Bevor es zur Zwangsversteigerung kommt, sollte man die Immobilie lieber auf dem freien Markt verkaufen, da hier der Gewinn in der Regel deutlich höher ist, vor allem wenn ein erfahrener Immobilienmakler den Hausverkauf übernimmt. Der Gewinn aus dem Immobilienverkauf reicht dann oft sogar aus, um die Restschuld zu begleichen.

Alternativ kann auch über den Wechsel der Immobilie hin zu einem günstigeren Objekt in Erwägung gezogen werden, um die Darlehenshöhe und damit die Kreditraten langfristig zu reduzieren. So könnten Sie sich entscheiden, Ihr Haus zu verkaufen und eine kleinere Eigentumswohnung zu kaufen, statt in eine Mietwohnung zu ziehen.

Haben Sie sich für einen Verkauf entschieden, sollte der erste Schritt der Weg zur Bank sein, um einen Zahlungsaufschub zu erwirken. Hier gewähren Banken in der Regel 6 Monate Zahlungspause, damit der Eigentümer genug Zeit hat, einen Käufer für die Immobilie zu finden. Als zweiter Schritt sollten Sie sich an einen regionalen Immobilienmakler wenden. Gerade bei einem Notverkauf ist ein professionelles Vorgehen umso wichtiger, denn mit finanziellem Druck im Nacken lassen sich Eigentümer oft viel zu schnell im Preis herunterhandeln.

Rosa Immobilien unterstützt Sie gern, Ihr Haus in Berlin oder Brandenburg möglichst schnell zu einem möglichst hohen Preis zu verkaufen und für Sie gegebenenfalls ein preisgünstigere Immobilie zu finden, damit Sie finanziell wieder durchatmen können.

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