Ratgeber Immobilien

Haus verkaufen – worauf bei steigenden Zinsen achten?

Um der Inflation entgegenzuwirken, hat die Europäische Zentralbank (EZB) die Leitzinsen bereits mehrfach angehoben und weitere Erhöhungen nicht ausgeschlossen. Dadurch sind auch die Bauzinsen in den letzten Monaten rasant angestiegen. Als Ergebnis wurde der langjährige Aufwärtstrend bei den Immobilienpreisen gestoppt und teilweise fallen die Immobilienpreise sogar wieder. Vor allem, wer jetzt aus individuellen Gründen sein Haus verkaufen muss, macht sich da vielleicht Gedanken, worauf beim Hausverkauf bei steigenden Zinsen zu achten ist, um trotzdem einen lukrativen Verkaufspreis zu erzielen. Mit dem richtigen Know-how ist das durchaus möglich.
Steigende Zinsen: Worauf sollte man beim Hausverkauf achten?

Gründe für einen schnellen Hausverkauf

Finanzielle Probleme aufgrund einer teuren Anschlussfinanzierung: Die hohen Zinssätze für Baufinanzierungen setzen vielen Immobilieneigentümern zu. Gerade wer aktuell eine teure Anschlussfinanzierung abschließen muss, kann finanziell schnell in eine Schieflage geraten. Ein Hausverkauf kann hier die beste Lösung sein, bevor die Kreditraten nicht mehr gestemmt werden können und eine Zwangsversteigerung drohen könnte. Ein Haus auf dem freien Markt zu verkaufen, bringt immer deutlich mehr ein als eine Zwangsversteigerung.

Finanzielle Engpässe aufgrund der gestiegenen Energie- und Lebenshaltungskosten: Selbst wer eine Immobilie mit langer Zinsbindung finanziert hat, kann derzeit trotzdem Probleme mit der Kreditrate bekommen. Die Inflation lässt das Leben gerade rasant teurer werden. Wurde bei der Baufinanzierung zu knapp kalkuliert, kann es da schnell zur Zahlungsunfähigkeit kommen. Auch hier kann die Zwangsversteigerung drohen, wenn die Kreditraten nicht mehr gezahlt werden können. Ist keine Besserung der finanziellen Lage in Sicht, ist auch in diesem Fall ein Hausverkauf zu empfehlen.

Objektwechsel wegen veränderter Lebensverhältnisse: Ob Scheidung, Auszug der erwachsenen Kinder oder Wunsch nach barrierefreiem Wohnen im Alter – manchmal passt eine Immobilie einfach nicht mehr zum eigenen Leben. Auch wer aufgrund seines Jobs umziehen muss, möchte sich oft nicht mehr gerne mit dem vermieten der Immobilie am alten Wohnort herumärgern. Zudem wird das Kapital oft für die Finanzierung einer neuen Immobilie benötigt, die besser zu den aktuellen Lebensumständen passt. In diesem Fall kann der Hausverkauf auch nicht mehr aufgeschoben werden.

Bestpreis trotz steigender Zinsen erzielen

Durch die gestiegenen Bauzinsen können sich viele Familien einen Hauskauf derzeit nicht mehr leisten. Dadurch ist die Nachfrage nach Immobilien zurückgegangen und damit einhergehend sind auch die Preise vielerorts gesunken. Umso wichtiger ist es aktuell, den Hausverkauf möglichst professionell anzugehen. Dann kann man auch in der heutigen Zeit noch einen sehr guten Preis aus einer Immobilie herausschlagen:

Von der Konkurrenz abheben: Wichtig ist ein besonders ansprechendes Exposé mit professionellen Fotos, damit sich die reduzierten Kaufinteressenten vor allem für Ihre Immobilie begeistern. Hinzu kommt die gezielte Auswahl der Vertriebskanäle, wie Immobilienplattformen oder Social Media, um genau die richtige Zielgruppe für Ihre individuelle Immobilie anzusprechen.

Eine professionelle Immobilienbewertung durchführen lassen: Derzeit ist es wichtiger denn je, Häuser zu einem angemessenen Preis anzubieten. Wird ein Haus zu günstig angeboten, verlieren Sie bares Geld. Bieten Sie es hingegen zu teuer an, werden sich noch weniger Käufer finden, als es ohnehin derzeit schon oft der Fall ist.

Das Heizungsgesetz bedenken: Immobilienkäufer haben aktuell das neue Heizungsgesetz im Hinterkopf und rechnen bereits mit zusätzlichen Sanierungskosten. Gerade bei einem älteren Haus kann es sich deshalb lohnen, einen Energieberater mit der Ermittlung des energetischen Sanierungsbedarfs zu beauftragen. So wissen die Käufer, was auf sie zukommen könnte und werden nicht versuchen, aus einer diffusen Angst heraus den Kaufpreis zu drücken.

Die Bonität des Kaufinteressenten überprüfen: Welche Auswirkungen die steigenden Bauzinsen auf die Ratenhöhe haben, ist vielen Kaufinteressenten nicht bewusst. So kann es durchaus sein, dass sich ein Kaufinteressent verschätzt, welchen Immobilienpreis er überhaupt finanzieren kann. Ärgerlich ist es, wenn sich letztendlich herausstellt, dass der potenzielle Käufer doch nicht solvent genug ist und der Hausverkauf platzt. Dann geht die ganze Vermarktung wieder von vorne los.

Einen Immobilienexperten einschalten: Rosa Immobilien ist Ihr Experte, wenn es um den lukrativen Hausverkauf in Berlin und Brandenburg geht. Dabei sorgen wir nicht nur für eine angemessene Immobilienbewertung und gezielte Immobilienvermarktung, sondern haben auch die Themen Heizungsgesetz und Bonitätsprüfung immer mit auf dem Radar. So unterstützen wir Sie auch in Zeiten steigender Zinsen, immer noch den Bestpreis herauszuholen. Sprechen Sie uns gerne an.

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